Was kostet eine Webseite?
Ehrliche Preiseinordnung für Unternehmenswebseiten: Kostenfaktoren, realistische Budgets und worauf es wirklich ankommt.
6.000 EUR
Die ehrliche Antwort vorweg: Es kommt drauf an. Eine Webseite kann wenige hundert Euro kosten oder mehrere tausend. Beides kann sinnvoll sein, beides kann rausgeworfenes Geld sein. Entscheidend ist, was du brauchst und was du dafür bekommst.
Dieser Artikel gibt dir eine realistische Orientierung, damit du Angebote besser einordnen kannst. Keine Schönrechnerei, keine versteckten Interessen.
Was den Preis beeinflusst
Der Preis einer Webseite setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Nicht jeder ist für jedes Projekt gleich relevant.
Umfang & Struktur
Fünf Seiten sind deutlich weniger Aufwand als 30 Unterseiten mit Blog und Kundenportal. Mehr Seiten bedeuten mehr Planung, Design und Inhalte.
Design
Ein fertiges Template kostet wenig. Individuelles Design wird speziell für dein Unternehmen entwickelt und hebt sich von der Masse ab.
Funktionen
Kontaktformular ist schnell umgesetzt. Blog, Buchungssystem, Mehrsprachigkeit oder Shop-Funktionalität treiben den Preis nach oben.
Texte & Fotos
Wird oft unterschätzt. Professionelle Texte und individuelle Fotografie kosten Geld, wirken aber deutlich authentischer als Stockmaterial.
Technik
Die technische Basis entscheidet über Ladezeiten, Sicherheit und Wartungsaufwand. Moderne Webseiten laden in unter einer Sekunde, brauchen keine Updates und werden von Google und KI-Suchen bevorzugt.
Barrierefreiheit
Ab 2025 für viele Unternehmen in der EU verpflichtend. Der Aufwand hängt stark vom Umfang ab und sollte von Anfang an eingeplant werden.
Realistische Preisrahmen
Drei typische Wege zur eigenen Webseite. Was du jeweils bekommst und für wen es passt.
Baukasten (DIY)
Du baust die Seite selbst mit Wix, Squarespace oder Jimdo. Template wählen, anpassen, online stellen. Dazu kommen 15 bis 40 EUR monatlich für das System.
Das bekommst du:
Funktionale Webseite für einfache Anforderungen. Visitenkarte im Netz, grundlegende Infos, Kontaktmöglichkeit.
Passt für:
Gründer mit knappem Budget, Nebenprojekte, einfache Portfolios, Vereine.
Freelancer
Ein Profi übernimmt Design und Umsetzung. Je nach Budget ein angepasstes Template oder teilweise individuelles Design. Texte und Fotos lieferst du in der Regel zu.
Das bekommst du:
Professionelle Webseite mit durchdachter Struktur, sauberem Design und solider Technik. Grundlegende SEO-Optimierung inklusive.
Passt für:
Kleine und mittlere Unternehmen, Dienstleister, Handwerksbetriebe, Startups.
Professionelle Agentur
Die Arbeit beginnt vor dem ersten Design: Zielgruppenanalyse, Contentstrategie, individuelles Design. Texte und SEO sind im Paket. Blitzschnelle Ladezeiten und Sichtbarkeit bei Google und KI-Suchen wie ChatGPT oder Perplexity von Anfang an.
Das bekommst du:
Durchdachte Nutzerführung, professionelle Inhalte, extrem schnelle Technik ohne Wartungsaufwand. Eine Webseite, die bei Google und bei KI-Suchen gefunden wird.
Passt für:
Unternehmen, für die die Webseite ein zentraler Akquisekanal ist. B2B-Dienstleister, Beratungen, spezialisierte Anbieter.
Laufende Kosten
Die Webseite ist fertig, aber die Kosten laufen weiter. Wie hoch sie ausfallen, hängt vom Setup ab.
Domain & Hosting
Domain ab 10 EUR/Jahr, Hosting je nach Anbieter und Anforderungen. SSL ist bei den meisten Hostern kostenlos.
Wartung & Updates
CMS-Systeme brauchen regelmäßige Updates. Selbst pflegen spart Geld, ein Wartungsvertrag spart Zeit. Statische Webseiten ohne CMS brauchen weder Updates noch Wartungsverträge – laufende Kosten: 0 EUR.
Inhalte pflegen
Neue Referenzen, aktualisierte Leistungen, Blogbeiträge. Eine Webseite, die sich nie verändert, verliert an Relevanz.
Realistischer Rahmen
Von der statischen Seite mit günstigem Hosting bis zur professionellen Betreuung mit Inhaltspflege und Optimierung.
Wo Billigangebote haken
„Professionelle Webseite für 500 EUR“ klingt verlockend. Aber was steckt dahinter?
Kein individuelles Konzept
Das Template wird genommen wie es ist. Deine Zielgruppe, deine Positionierung, dein Markt spielen keine Rolle.
Fehlende Optimierung
Langsame Ladezeiten, kein responsives Design in der Tiefe, keine strukturierten Daten für Suchmaschinen.
Versteckte Folgekosten
Günstig am Anfang, aber teure Nacharbeiten, wenn sich herausstellt, dass grundlegende Dinge fehlen.
Abhängigkeit
Manche Anbieter binden dich vertraglich oder technisch so, dass ein Wechsel teuer und aufwändig wird.
Das heißt nicht, dass jedes günstige Angebot schlecht ist. Aber wenn der Preis deutlich unter dem Markt liegt, fehlt meistens etwas Wichtiges.
Wann sich die Investition lohnt
Die Frage ist nicht, wie viel eine Webseite kostet. Die Frage ist, was sie dir bringt.
Klares Ziel
Was soll die Webseite konkret erreichen? Anfragen, Bewerbungen, Verkäufe, Sichtbarkeit?
Passender Umfang
Nicht jedes Unternehmen braucht 30 Unterseiten und einen Blog. Manchmal reichen fünf gute Seiten.
Langfristiges Denken
Eine Webseite ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Werkzeug, das gepflegt werden will.
Lass uns über dein Projekt sprechen.
Kein Verkaufsgespräch. Nur ein offenes Gespräch darüber, was du brauchst und was sinnvoll ist. Danach weißt du, womit du rechnen kannst.
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